Wenn du mich fragst, was mich antreibt, ist die Antwort simpel: Bewegung. Denn Stillstand ist das Einzige, was uns wirklich aufhält.
Mein Weg hierher war – genau wie deiner vielleicht gerade – geprägt von der Frage: „War das schon alles? Oder lebe ich gerade das Leben, das andere von mir erwarten?“
Vom Funktionieren zum Leben
Ich komme ursprünglich aus Bayern. Dort, und auch in meinem Beruf in der Bank, in dem ich seit über einem Jahrzehnt tätig bin, habe ich viel über Strukturen und Sicherheit gelernt. Aber ich habe auch gespürt, wie eng das Korsett aus Erwartungen, Prägungen und dem „Das-macht-man-halt-so“ sein kann. Mir wurde bewusst, dass ich lange ein Leben führte, dass von mir erwartet wurde. Ich spürte jedoch nach und nach immer mehr, dass es Zeit war, aus diesem Konstrukt auszubrechen.
Der Wendepunkt war unter anderem meine Entscheidung, allein in die Schweiz zu ziehen. Einfach losgehen, ankommen im hier und jetzt und meine eigenen Träume zu verwirklichen und zu leben.
Rückblickend erkenne ich dort eine neue Version von mir: Eine mutige Persönlichkeit, die sich Dinge traut, die Jahre zuvor undenkbar gewesen wären. Ich habe gelernt, dass wir jedes Muster sprengen können, wenn wir aufhören, im Außen nach Erlaubnis zu fragen.
Privat findest du mich meistens in den Bergen. Als ich mit dem Wandern anfing, habe ich von den hohen, anspruchsvollen Touren nur geträumt. Sie schienen für mich mehr als nur ein paar Nummern zu gross. Heute gehe ich diese Touren selbst.
Warum ich dir das erzähle? Weil es mein Verständnis von Veränderung beschreibt, die simpel ist:
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.